Vierzellenbäder Vierzellenbad

Ein Vierzellenbad ist ein hydroelektrisches Teilbad. Bei der Behandlung im Vierzellenbad befinden sich die Extremitäten des Patienten in je zwei Arm- und Beinwannen. In allen vier Wannen oder auch Zellen befinden sich zwei Elektroden, die einzeln oder gemeinsam eingeschaltet werden können. Dies macht die großflächige Einwirkung des galvanischen Stroms (Gleichstrom) möglich. Hierbei kann man wahlweise eine Quer- u. Längsdurchflutung nutzen. In der Physiotherapie findet das Vierzellenbad beispielsweise bei Neuralgien (Nervenschmerzen) und Radikulärsyndromen (schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates) Anwendung. Dabei fördert das Vierzellenbad die Durchblutung, hilft bei der Schmerzlinderung, trägt zur Verbesserung der Bewegungsabläufe bei und hilft bei der Aufnahme von Arzneistoffen durch die Haut.